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Sonntag, 5. Oktober 2008

Antal Szerb: Die Pendragon-Legende ... Umberto Eco meets Edgar Wallace

Ein vielversprechender Titel... Aber um erst einmal allen Vorahnungen den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nein, Antal Szerbs "Pendragon-Legende" hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Sagenkreis um König Artus zu tun, auch wenn es der Name nahelegen würde. "Pendragon" bedeutet auf Walisisch soviel wie "Drachenkopf" und ist der Name eines alten Adelsgeschlechts.

Hauptfigur -- der Roman ist in Form einer Ich-Erzählung geschrieben -- ist der ungarische Philologe János Bátky, zu dessen Spezialgebiet die englischen Mystiker des 17. und 18. Jahrhundert zählen. Bátky, das Alter Ego des ungarischen Autors Antal Szerb, der diesen Roman 1934 veröffentlichte, lernt auf einer englischen Dinnerparty den Earl of Gwynned, Owen Pendragon kennen und wird von ihm auf Schloss Llanvygan eingeladen, um mit der Sammlung seltener Kodizes und Handschriften der berühmten Bibliothek Pendragons zu arbeiten. Bei seinen ersten Nachforschungen über die Familiengeschichte der Pendragons stößt Bátky auf allerhand Geheimnisvolles. "Ich glaube an die Auferstehung des Fleisches", so das Familienmotto der Pendragons, in deren Stammbaum sich mehr oder weniger namhafte Achimisten und Okkultisten tummeln, die auf der Suche nach dem ewigen Leben, der Erschaffung des Homunkulus oder nach dem Geheimnis des Steins der Weisen ihre obskuren Forschungen und Experimente betrieben.

So auch der derzeitige Earl of Gwynned, der mit seltsamen Reptilien -- dem Axolotl, einem Grottenolm -- experimentiert und so versucht, dem Geheimnis des ewigen Lebens auf die Spur zu kommen. Noch kann Bátky sein Glück kaum fassen. Auf etwas merkwürdige Weise lernt er den Iren Maloney kennen, einen vielgereisten aber ungebildeten und großspurigen Draufgänger, dessen Hobby in nächtlichem Felsen- und Fassadenklettern besteht. Dazu Osborne, den typischen britischen Aristokraten, den hochintelligenten und vielbelesenen Neffen des Earls, der ein "Problem" mit Frauen hat, und Eileen St. Clair, eine steinreiche "Femme fatale", die eine alte, in Ungnade gefallene Bekannte des Earls zu sein scheint. Zu dieser illustren Party gesellt sich noch Claire, die Schwester Osbornes und Nichte des Earls. Bleibt noch festzustellen, dass Blátky mit beiden versucht, seine romantischen und erotischen Phantasien auszuleben, die allerdings aus vielerlei Gründen zum Scheitern verurteilt sind. Angekommen auf Schloss Llanvygan beginnt ein sonderbares, düsteres Verwirrspiel.

Dabei spielt eine unermessliche Erbschaft in Verbindung mit einem mysteriösen Todesfall eine signifikante Rolle und aus der Familiengeschichte des Earls treten nach und nach Rosenkreuzer, Alchimisten, der unerhörte Graf von Saint Germain und selbst bekannte Figuren wie Giacomo Casanova auf den Plan. Ähnlich wie in Umberto Ecos Meisterwerk "Das Foucault'sche Pendel" spielt Szerb mit teils wahren, teils erfundenen Geschichten und historischen Begebenheiten, die er gekonnt vermischt und in die mysteriöse Handlung einflicht. Fast bis zum Ende wird dem Leser nicht wirklich klar, ob es sich einfach um einen Kriminalroman oder tatsächlich um eine "Gothic Novel', also eine phantastische Geschichte handelt. Aber soviel möchte ich schon einmal verraten: Auch wenn es zumindest teilweise als simpler "Fiebertraum" der Hauptfigur verkleidet wird, es bleibt doch schon eine gehörige Prise Phantastik in dieser oft spannenden Erzählung.
"Es gibt Dinge, die irgendwo im Inneren des Menschen wahr sind, die sich aber in Wahnsinn verwandeln, sobald man sie ausspricht. Man sollte nicht versuchen, sie zu erklären... Wir leben in zwei verschiedenen Welten zugleich und alles hat zweierlei Sinn: den einen versteht jeder, aber der andere geht über die Sprache hinaus und ist nicht zu fassen. Und er ist entsetzlich!
Im MIttelpunkt der Handlung steht die Aufklärung der Familiengeschichte der Pendragons, insbesondere das Geheimnis des 6. Earl of Gwynned, Asaph Pendragon, dem Hexer. Dabei gerät der Leser mitten hinein in die geheime Geschichte der Rosenkreuzer, wobei sogar die Identität des Gründers dieser tatsächlich historischen Geheimgesellschaft (natürlich fiktiv) aufgedeckt wird. Im Vergleich zu Eco allerdings haben wir es hier mit "Geheimgesellschaften für Anfänger" zu tun. Auch wenn der Roman immer wieder mit teils wunderschönen Zitaten glänzt, bleibt er doch stets hinter der von Eco gebotenen Vielschichtigkeit zurück (...auf der anderen Seite müssen sich Ecos Romane auch den Vorwurf der "bildungsbürgerlichen Onanie" gefallen lassen...). Tatsächlich wird sogar Erich Kästners"Emil und die Detektive" nebst Shakespeare oder Edgar Wallace bemüht. Auf alle Fälle lernt man aber etwas über Bücher, die Kunst des Buchdrucks und Bibliotheken...
"Ein Buch ist doch etwas Wundervolles! Es steht und steht im Regal, es ist unscheinbar, und es ist stumm wie ein Fisch. Dann schlägt man es auf, aber man weiss noch gar nichts, weil ein Wiegendruck kein Titelblatt hat. Dann sieht man sich hinten den Kolophon an, und man entdeckt, dass man einen Caxton in der Hand hält, den Fürst, den Papst der Bücher! Kann ein Mensch die Kunst der Diskretion je zu solcher Perfektion bringen, wie ein Buch es tut?
Leider bleiben die einzelnen Figuren des Romans ziemlich blass gezeichnet und geraten bestenfalls stereotyp. Diese Stereotypen haben mich sogar besonders gestört, vor allen Dingen der irische "Draufgänger" Maloney oder die deutschen "Walküre" Lene (Nein, ich fühle mich ganz und garnicht dadurch angegriffen, dass eine Deutsche in den 30er Jahren in London vor Sehnsucht nach Sauerkraut fast vergeht...). Die Kriminalgeschichte, die den Aufhänger des Romans bildet, bleibt überwiegend auf recht trivialem Niveau. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht -- und das in jeder Beziehung.

Ein Wort noch zu den "DTV-Premium Ausgaben". Im Druck eigentlich ein Vollformat, aber mit einem etwas verstärkten Pappdeckel, schlicht verleimt wie ein Taschenbuch, d.h. ohne echte Bindung. Zwar von außen etwas schöner als ein "normales" Taschenbuch, dafür aber wesentlich unhandlicher. Insbesondere beim Lesen macht sich die Neigung dieser Ausgaben zum "wieder Zufallen" bemerkbar. Versucht man dem entgegenzuwirken, dankt einem das Buch diese Bemühungen mit einem deutlichen Knick im Rücken. Also bitte.......wenn schon, dann doch bitte ein gebundenes Buch! Das sollte auch nicht viel teurer sein (kostet das Premium Taschenbuch schon knapp 15 Euro!!), ist aber einfach (a) schöner und (b) um ein vielfaches praktischer!

Fazit: Eine düstere Mischung aus Kriminalgeschichte und phantastischen Roman, kurzweilig geschrieben, schön zu lesen, doch für meinen Geschmack fast etwas zu einfach gestrickt. Eigentlich tatsächlich ein "Eco für Anfänger"....

Links:

Montag, 1. September 2008

Alfred Kubin: Die andere Seite

Mehr durch Zufall geriet mir dieser Roman des österreichischen Künstlers Alfred Kubin als altes Reclam-Bändchen in die Hände. "Die andere Seite", entstanden im Jahr 1909, ist ein aufschlussreiches literarisches Beispiel für die Epigonen der Spätromantik, die das Unheimliche und Phantastische ins expressionistisch Surrealistische hinein steigern. Kubin ist ja weithin bekannt durch seine kongenialen Illustrationen zu Edgar A. Poes Erzählwerk, aber er hat auch einen Roman, "Die andere Seite" veröffentlicht.

Ein Zeichner (ein Alter-Ego Kubins?) wird von einem alten Schulfreund -- Patera, der zu unermesslichen Reichtum gekommene Herrscher seines in Zentralasien selbstgeschaffenen Utopias -- auserwählt und in das neugeschaffene Traumland hinter den Bergen von Samarkand mit seiner Hauptstadt "Perle" eingeladen, das ein sorgenfreies Leben verspricht. Nach einer strapaziösen Reise fällt als erstes die gewaltige Mauer ins Blickfeld, die das Reich von allen äußeren Einflüssen abschirmt. In Perle angekommen erleben die Reisenden einen Kulturschock nach dem nächsten. Nicht nur, dass die Zeit im 18. Jahrhundert stehen geblieben zu sein scheint -- jegliche Technologie und Innovation wird strickt abgelehnt und die ortsübliche Mode orientliert sich am Biedermeier und dessen Vorläufern -- seltsame Rituale bestimmen dort den Ablauf der Zeit. Es fehlt in Perle jegliches Ziel und so gerät das Leben trotz allem anfänglichen Überflusses schnell zu einem Albtraum.

Der Roman wird nun immer surrealistischer, unheimlicher, düsterer und scheint dem Erzähler fast gänzlich zu entgleiten, wobei die Grenzen zwischen Realität und Traum in einem beständigen Fluss zu liegen scheinen. Viele Figuren dort mögen nur unterschiedliche Facetten des Erzählers selbst zu sein, die miteinander im Widerstreit liegen, so etwa das "Über-Ich" Patera und dessen Widerpart Hercules Bell, die sich beide einen erbitterten Machtkampf liefern, der schließlich in einer Apokalypse endet. Stellenweise kommt man sich vor wie in einem nicht enden wollenden Drogenrausch. Die Gestalten des Traumlandes geraten mehr und mehr zu Schattenbildern aus den Visionen und Albträumen eines Hieronymus Bosch...

Wirklich, ein düsteres Stück von einem Roman und ich bin, was das Werk angeht, etwas zwiegespalten. Ansich habe ich ja eine besondere Vorliebe für phantastische und unheimliche Literatur, aber im zweiten Teil wird Kubins einziger Roman zuweilen sehr anstrengend, da ihm - beabsichtigt oder nicht - die Kohärenz seines Werks aus dem Ruder zu laufen beginnt. Dies spiegelt natürlich auch die im Werk selbst beschriebene Auflösung des Kubin'schen Traumreichs wider und scheint daher beabsichtigt. Sehr schön wird dies in der Rezension von Hartmut Ernst zusammengefasst:
"Die Sehnsucht nach einer starken, festen Kraft, die das Leben einheitlich und geschlossen organisiert, endet im Zusammenbruch, in der Ruine dessen, was der Erzähler selbst ständig ironisch reflektiert: der menschlichen Natur. Zerbrochen in Trümmern steht zuletzt der Traum einer wenn nicht besseren, so doch zumindest ganz anderen Welt, die den Schein einer Alternative anbieten sollte."

Fazit: Ein ungewöhnliches Stück Literatur für Liebhaber des Unheimlichen und Phantastischen mit stark psychologisch, philosophischer Prägung.

Links:

Montag, 30. Juni 2008

Jane Austen: Kloster Nordhanger

Gothic Novels, also Schauerromane, waren zur Zeit der Romantik diesseits wie insbesondere jenseits des Ärmelkanals groß in Mode. Jedermann war dieses Genre geläufig, das mit Horace Walpoles Roman "Das Schloß von Ortranto" seinen Ausgang nahm. Das Setting hatte sich seither nicht allzusehr modifiziert: Grusel gepaart mit Liebe und Romantik.... Der Name "Gothic" leitete sich aus der historischen Epoche der Gebäude ab, in denen die Schauergeschichten spielten -- womit gleichzeitig auch ein sogenanntes "Gothic Revival" als Modeerscheinung ausgelöst wurde.

Mehr noch als als Walpole gilt Ann Redcliffe als "Mutter" des urtypischen Romans aus der Epoche der Gothic Novels. Ihr Werk "The Mysteries of Udolpho" dient denn auch oft als Zitat in Jane Austens Frühwerk "Kloster Northanger" (Kloster Nordhanger), der allerdings erst posthum veröffentlicht wurde. Geht es doch bei Redcliffe um das Schicksal des Mädchens Emily St. Aubert, die neben dem Tod ihres Vaters, diversen übernatürlichen Schrecken in einem düsteren Schloss ausgesetzt ist und sich gegen die Machenschaften eines italienischen Briganten zur Wehr setzen muss. Aber Jane Austen schreibt keine Gothic Novel im herkömmlichen Sinne, sondern fügt noch eine gehörige Portion Ironie und Sarkasmus mit dazu....

Hauptfigur bei Jane Austen ist die 17-jährige Catherine Morland (eine typische Gothic Novel Heldin...), die zusammen mit Mr. und Mrs. Allen, Freunden ihrer Familie, den Sommer über in die alte englische Küstenstadt Bath gereist ist. Hier verbringt sie ihre Zeit mit neu gefundenen Freunden wie Isabella Thorpe und mit gemeinsamen Ballbesuchen. Zwei junge Männer sind schnell an der so "frisch-naiven" Catherine interessiert: der draufgängerische John Thorpe (Isabellas Bruder), der gemeinsam mit Catherines Bruder an der Universität studiert, und der ruhige, junge Geistliche Henry Tilney. Catherine schließt mit Henrys Schwester, Eleanor Tilney, Freundschaft und wird von deren Vater, General Tilney in das ehemalige Kloster Northanger, den Wohnsitz der Familie Tilney eingeladen. Da Catherine gerade Ann Radcliffes berühmten Roman gelesen hat, glaubt sie in Northanger einen dramatisch düsteren und gruseligen Ort mit schaurigen Geschichten vorzufinden. General Tilney ist Witwer und der Tod seiner Frau gibt Catherine allerlei Anlass zu schaurigen Spekulationen. Alles läuft natürlich darauf hinaus, dass Henry und Catherine ein Paar werden, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg aus Irrungen und Wirrungen, an denen Frau Redcliffe nicht ganz unschuldig ist.

Das Reclam-Buch verfügt über ausführliche Anmerkungen, ein Nachwort mit Erläuterungen, sowie einen Kartenteil. Kennt man Jane Austens feinen Sinn für Humor, so begegnet man ihm hier noch in recht ungeschliffener, aber dennoch überaus unterhaltsamer Form. Die Heldin gerät in allerhand peinliche Situationen und irgendetwas (oder irgendwer...am Ende gar sie selbst) verbaut ihr immer wieder den Weg zu ihrem angebeteten Henry, der sogar ihre Liebe zu den "unsäglichen" Schauerromanen teilt, indem er folgendes zum Besten gibt:

"The person, be it gentleman or lady, who has not pleasure in a good novel, must be intolerably stupid. I have read all Mrs. Radcliffe's works, and most of them with great pleasure. The Mysteries of Udolpho, when I had once begun it, I could not lay down again; I remember finishing it in two days – my hair standing on end the whole time."


Fazit: Ein wunderbares Frühwerk der großen Jane Austen, in dem Humor und Romanze sich die Waage halten und die klassische "Gothic Novel" durch den Kakao gezogen wird. Ein überaus unterhaltsames Werk nicht nur für "Jane Austen-Afficionados"!

Links:

Montag, 17. September 2007

Edgar Allan Poe: Das verräterische Herz

Schon immer haben mich die Geschichten von Edgar Allan Poe fasziniert. Schon als Kind, als ich sie noch gar nicht selbst gelesen hatte. Interessanterweise kam ich zu Poe über das Plattenregal im Kaufhaus. Dort stand nämlich ein überaus interessantes Album...ja, damals gab es noch 'Langspielplatten' (LPs) und anstelle des kleinen 'CD-Booklet' (in Zeiten von iTunes sicher auch bald nur noch eine schattenhafte Erinnerung...) war deren Verpackung oft wesentlich aufwändiger gearbeitet. So manches Album konnte man aufklappen und durchblättern. So auch dieses von 'The Alan Parsons Project' mit dem Namen 'Tales of Mystery and Imagination' (natürlich in Anlehnung an die Geschichten von Poe...übrigens ist dort Orson Welles zu hören, wie er Poe rezitiert...). Was mich daran faszinierte war weniger die Musik als die Fotos und die literarischen Referenzen im 'Album-Booklet', die allesamt auf berühmte Poe-Geschichten verwiesen. Auf alle Fälle für mich ein Glücksgriff, da ich daraufhin unsere Stadtbücherei nach allem auffindbaren Gedruckten von Edgar Allan Poe durchpflügte...

Das verräterische Herz ist dabei eine überaus spannende und emotional mitreisende Geschichte. Der Ich-Erzähler erzählt uns von einem Mord an einem alten Mann und wie er die Leichenteile -- insbesondere das Herz -- unter den Dielen des Hauses versteckt. Als die Polizei eintrifft, um Erkundigungen über ein eventuell begangenes Verbrechen einzuholen, kommt es zur Katastrophe....

Eine der eindringlichsten Geschichten Poes, die es auch schon als One-Man-Show im Theater zu sehen gab, und die auch als Hörbuch sehr zu empfehlen ist (insbesondere die in der Originalversion vorliegende 'Edgar Allan Poe Collection' [siehe unten] mit den beiden grandiosen wie genialen Sprechern Basil Rathbone und Vincent Price [der auch in zahlreichen Poe-Verfilmungen von Roger Corman gespielt hat]).

Der Grund, warum ich diese Geschichte heute als erste aufgreife, ist ein Foto-Projekt zum Thema Poe, das ich zusammen mit Anja im Oktober vergangenen Jahres begonnen habe. Es geht darum, die Geschichten Poes in Szene zu setzen. Aber natürlich nicht nur irgendwie... ;-) Die Idee dahinter ist die folgende: Nehmen wir das 'Verräterische Herz'. Der Ich-Erzähler wird von allen immer als 'männlich' gesehen, da die Geschichte ja auch von einem Mann geschrieben wurde. Aber das muss nicht so sein. Warum nicht einmal -- neben Poes bekannten Frauenfiguren -- auch die anderen Geschichten mit Frauen als Protagonisten umsetzen...? So geschehen mit der ersten Geschichte 'The Tell-Tale Heart' im August mit unserem Model Sara, die es verstand, trotz der Widrigkeiten (ein 2 kg Rinderherz, jede Menge Filmblut....und schließlich auch noch eine Blasenentzündung), die Stimmung congenial umzusetzen (siehe Foto).
...Wer mich auch jetzt noch für wahnsinnig hält, wird den Gedanken endgültig aufgeben müssen, wenn ich ihm erzähle, mit welch weiser Vorsicht ich den Körper verbarg. Die Nacht begann zu schwinden, und ich arbeitete in schweigender Hast...
Weitere interessante Kurzgeschichten stehen noch auf dem Programm und ich werde berichten....

Links:

  1. E. A. Poe: Das verräterische Herz in deutscher Übersetzung bei Projekt gutenberg.de

  2. E. A. Poe: The Tell-Tale Heart im Original

  3. The Tell-Tale Heart im 'The Poe Decoder' inkl. Interpretation, Materialien, weiterführender Literatur...


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